Anzeichen einer Demenz

Videos in Deutscher Gebärdesprache finden Sie im Text mithilfe des ►-Symbols. Die Gebärdenfilme sind in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gehörlosenbund im Projekt "Gehörlose Menschen und Demenz" entstanden.


Jeder Mensch vergisst einmal etwas, kann sich schlechter konzentrieren oder ist antriebslos. Wenn diese Anzeichen aber über einen längeren Zeitraum und sehr oft auftreten, können sie auf eine Demenz hindeuten. Es gibt auch andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome haben, z.B. eine Depression. Um möglichst früh mit der richtigen Behandlung zu beginnen, ist eine Diagnose durch Fachleute wichtig. Auch wenn eine Demenzerkrankung nicht heilbar ist: Je früher die Behandlung begonnen wird, um so mehr kann der Krankheitsverlauf verzögert werden.

Video in Deutscher Gebärdensprache

Folgende Anzeichen können auf eine Demenzerkrankung hinweisen:
 

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Vielen Menschen mit Demenz ist ihre Krankheit nicht bewusst und sie können nicht mehr einschätzen, wie ihr Verhalten auf andere Menschen wirkt. Manche Menschen mit Demenz sind überzeugt davon, gar nicht krank zu sein und sind entsprechend verunsichert und verärgert, wenn andere sie verbessern oder kein Verständnis für sie haben.
 
Bei gehörlosen Menschen werden bei einer Demenz erste Anzeichen der Erkrankung häufig nicht erkannt und daher oft zu spät behandelt. Wenn ein Verdacht auf Demenz besteht, ist es wichtig, mit einem Arzt zu sprechen. Im Gespräch kann der Arzt sich einen Eindruck verschaffen. Wichtig sind auch die Beobachtungen der Familie: Hat sich die Person verändert? Ist sie unruhiger oder weniger aktiv als vorher?
Wichtig ist bei allen Gesprächen, dass die Verständigung gesichert ist und die besonderen Aspekte der Gehörlosigkeit berücksichtigt werden. Dabei können die Angebote zur Beratung und Unterstützung helfen. Angebote zur Beratung und Unterstützung, die sich speziell an gehörlose Menschen und ihre Angehörigen richten, lassen sich über die GIA-Datenbank finden.
 

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Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.e.V. und des Infoportals Wegweiser Demenz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
 

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