Ergebnisse des Projektes GIA

Ziel des Projektes GIA war es, die Versorgungssituation für gehörlose Menschen im Alter, insbesondere Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden zwischen 2011 und 2014  in zwei Bundesländern GIA-Kompetenzzentren erprobt und wissenschaftlich begleitet.
 
In Essen (NRW) und in Dresden (Sachsen) wurden gehörlose Menschen und ihre Angehörigen bei Fragen und Anliegen zu den Themen Demenz, Pflege, Wohnen und Vorsorge beraten und begleitet. Zusätzlich wurden unterschiedliche Institutionen insbesondere der Altenhilfe zum Umgang mit gehörlosen Menschen informiert und unterstützt.
 
Ein weiterer Schwerpunkt der beiden GIA-Kompetenzzentren lag in dem Ausbau der Versorgungsangebote für die Zielgruppe. So wurden in Kooperation mit anderen Leistungsträgern neue Angebote z.B. der ambulanten Pflege, der psychologischen Beratung und des ehrenamtlichen Engagements initiiert.
 
Aufgrund des großen Erfolges und der hohen Akzeptanz erhalten beide GIA-Kompetenzzentren auch nach Ende der Modellphase öffentliche Fördermittel, so dass in NRW und in Sachsen das Angebot vorerst gesichert ist.